Publikationen

21.07.2020

Edition "Belcanto und Musikdrama"

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass von unserem Institut derzeit eine Reihe der Publikationen der gesangstechnisch kommentierten Notentexte der Arien aus den Opern von Händel, Mozart, Gluck, Rossini, Donizetti, Verdi, Gounod, Bizet, Tschaikowski, Puccini, Mascagni und Leoncavallo vorbereitet wird.

Dies ist ein Langzeitprojekt, das sich eine Aufgabe gestellt hat, den Opernsängern bei Fragen zur Einstudierung der wichtigsten Werke der Opernliteratur eine greifbare Unterstützung zu leisten. Damit treten wir in die Fußstapfen von Manuel Garcia-fils, der im zwiten Band seines 1847 erschienen Werkes "Garcias-Schule oder Die Kunst des Gesanges" einige Arien aus den Opern von Cimarosa, Zingarelli und Rossini gesangstechnisch kommentiert hat. 

Das Kommentieren der Notentexte geschieht auf der Grundlage des von den Mitarbeitern unseres Instituts erarbeiteten Systems der Analyse des Vokalparts eines Opernwerkes.



21.07.2020 In Vorbereitung!
Die Veröffentlichung des Buches
"The singing style Bel Canto. A Guideline".

Das Institut für Gesangsforschung "Becanto und Musikdrama" arbeitet derzeit an der Rekonstruktion der Methode des Gesangsunterrichts, die auf der Grundlage der großen Gesangslehren des 19. Jahrhunderts von
Francesco Lamperti, Manuel Garcia Jr. und Julius Stockhausen erfolgt.
 

Was ist wichtiger bei der Kunst des "guten Gesangs" (frz. bien chanter): die Atemtechnik und die richtige Aufstellung der am Prozess des Gesangs teilnehmenden Organe oder die Ausführungsarten (bei Garcia und Stockhausen - die "Arten der Vocalisation"), mit Hilfe derer die von den Komponisten vorgegebene Notentexte vorgetragen werden müssen?



Die Antwort auf diese Frage heißt: weder/ noch. Weil: die beiden Anhaltspunkte bilden zusammen ein klares SYSTEM, dessen Bestandteile schrittweise erlernt werden müssen. Nur auf diese Weise kann der Prozess des Gesangs einwandfei zustande gebracht werden. Um das System zu verstehen, braucht man eine Prise an Neugier und viel Geduld. Nach und nach zeichnen sich in diesem Fall beim Studierenden die Konturen eines großen Ganzen: eines hochkopmlexen Systems, das vom 17. bis 19. Jahrhundert mit dem Begriff der "gute Gesang" im Einklang stand.